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Finanzierung Vergleich - Online angebotene Alternativen oft günstiger...

Eingehende Information vor Vertragsabschluss unverzichtbar

Dem Internet sei Dank: Finanzierungen für Auto, Haus etc. werden heutzutage in vielerlei Varianten von einer kaum mehr überschaubaren Zahl an unterschiedlichsten Unternehmen angeboten. Welche Finanzierungsvariante im Einzelfall die beste ist, lässt sich pauschal nicht bestimmen. Hier kommt es entscheidend auf die Wünsche des Finanzierungsnehmers sowie den finanziellen Background an. Bei uns finden Sie einen Vergleich verschiedener Finanzierungsarten aus den Bereichen KFZ und Immobilien. Grundsätzlich sollte man sich - wie bei allen Entscheidungen mit weit reichenden Folgen - vor einem eventuellen Vertragsabschluss umfassend informieren und die Palette der gebotenen Möglichkeiten eingehend vergleichen. Ist die Unterschrift erst einmal erfolgt, ist es im Allgemeinen zu spät bzw. eine Umfinanzierung nur mit sehr viel Aufwand und entsprechenden Zusatzkosten möglich.

 

Günstige Autofinanzierung online - Mit oder ohne Anzahlung?

Zahlreiche Varianten und noch mehr Anbieter...

... zeichnen die Situation aus, in welcher sich ein potentieller Autokäufer befindet, der gerade die verschiedenen Finanzierungsofferten vergleicht. Immer mehr Autofinanzierungen werden dabei heutzutage über das Internet abgewickelt. Eine Vielzahl reiner Direktbanken bietet im Zusammenhang mit der Autofinanzierung sehr günstige Konditionen. Im Gegensatz zu "normalen" Konsumentenkrediten besteht die Problematik primär darin, dass sich der Finanzbedarf nicht mit wenigen tausend Euro decken lässt - zumindest nicht dann, wenn es sich um einen Neuwagen handelt. Aus diesem Grunde verlangen viele Anbieter bei Finanzierungen größeren Ausmaßes auch einen Teil der Anschaffungskosten als Eigenanteil. Dies hat seine Ursache darin, dass das Risiko für den Kreditgeber natürlich umso größer wird je höher der Kreditbetrag ist.

Grundsätzlich sollte sich der Käufer eines Neu - oder auch Gebrauchtwagens darüber im Klaren sein welcher Finanzierungsvariante er den Vorzug einräumt. Zum ersten besteht die Möglichkeit einer Kombination aus Anzahlung, monatlichen Raten und Schlusszahlung. Das Auto geht mit dem Begleichen der Schlussrate in das Eigentum des Finanzierungsnehmers über. Auf konstante monatliche Raten setzen dagegen meist Direktbanken - hier erhält der Käufer einen Ratenkredit mit dem das Fahrzeug vollständig bezahlt wird, in Abhängigkeit von Kreditsumme und -laufzeit muss das Darlehen nun vertragsgemäß getilgt werden. Ein Eigenanteil ist bei dieser Option in aller Regel nicht zwingend vorgeschrieben, meist wird der Finanzierungsnehmer auch sofortiger Eigentümer. Eine andere Variante stellt die Rückkaufvereinbarung mit dem Händler dar. In diesem Fall bleibt der Händler Eigentümer, der Besitzer zahlt lediglich für die Zeit des Gebrauchs. Am Ende der vereinbarten Nutzungsdauer kann das Fahrzeug in aller Regel problemlos zurückgegeben werden, für eventuelle Schäden ist allerdings der Käufer verantwortlich (der Abschluss einer Vollkasko-Versicherung ist obligat). Im Rahmen der persönlichen Entscheidungsfindung sollte man nicht nur die Kreditrate an sich sondern das gesamte Paket im Auge behalten. Oft sind es nämlich insbesondere die vermeintlich unwichtigen Nebenbedingungen welche plötzlich zum Problem werden.

 

Auto

 

Autofinanzierung ohne Anzahlung bei der CreditPlus Bank

Unsere besondere Empfehlung in diesem Bereich ist die Direktbank Creditplus Stuttgart. Hier sind Autofinanzierungen zu Top-Konditionen möglich - ohne Eigenanteil des Kreditnehmers. Angeboten werden Finanzierungen bis zu 50.000 Euro bei Laufzeiten von 12 bis 84 Monaten. Dieses Unternehmen besitzt einen ausgezeichneten Ruf im Finanzierungsbereich und ist neben den wirklich günstigen Kreditkonditionen für kundennahen Service und schnelle Auszahlungen bekannt.

Die Vorgehensweise bei dieser Variante ist einfach: Der Kunde füllt online den gut erklärten Antrag auf der Homepage der Stuttgarter Bank aus, druckt diesen aus und sendet ihn unterschrieben und inklusive der geforderten Unterlagen an die angegebene Adresse. Der Anbieter ist bekannt für eine Bearbeitung innerhalb weniger Tage, entsprechende Bonität vorausgesetzt sollte das Kreditgesuch innerhalb weniger Tage zur Auszahlung kommen.

Weitere Informationen

 

Auto

 

Autoleasing für Privatpersonen im Vergleich wirklich eine Alternative?

Wer sich dafür interessiert, günstig ein Auto zu finanzieren, der sollte auch die Variante ins Auge fassen, das neue (oder auch gebrauchte) Fahrzeug günstig zu leasen. Prinzipiell ist es so, dass die Leasingvariante insbesondere für gewerblich Tätige eine wirklich sinnvolle Alternative darstellt, da diese Berufsgruppe die Leasingraten als Betriebskosten ansetzen und auch die enthaltene Umsatzsteuer als Vorkosten ausweisen kann. Allgemeine Aussagen für Privatpersonen, bei denen die steuerlichen Vorteile wegfallen, sind schwer zu treffen, aber im Einzelfall kann ein Finanzierungsleasing durchaus eine erwägenswerte Variante darstellen. Grundsätzlich lässt sich zur Entscheidungsfrage Ratenkredit oder Leasing anführen, dass all jene Interessenten, welche das Fahrzeug am Ende der Finanzierungslaufzeit auf jeden Fall übernehmen möchten, mit einem klassischen Ratenkredit besser fahren, da dieser unter dem Strich meist günstiger ist. Das neue Auto zu leasen ist hingegen dann besonders interessant, wenn der baldige Umstieg in ein anderes Auto angedacht ist. Dann macht es durchaus Sinn nur für die Nutzung des Wagens zu bezahlen und der Leasingnehmer profitiert von schlanken Raten aufgrund des Fehlens der Tilgungskomponente.

Ähnlich wie bei der Finanzierung über Online Kredite Anbieter ist beim Autoleasing meist entscheidende Voraussetzung, dass der Antragsteller dazu in der Lage ist, den entsprechenden Eigenanteil zu leisten. Es werden teilweise zwar auch Varianten ohne jedwede Anzahlung angeboten, jedoch ist dies beim Auto leasen mehr Ausnahme denn Regel. Zumal eine entsprechende Anzahlung nicht nur der finanzierenden Bank als Sicherheit dient und die Kreditwürdigkeit des Antragstellers unterstreicht, sondern zusätzlich die monatlich fällige Leasingrate günstig reduziert.

Eine genauere Betrachtung soll den beiden Faktoren Restwert und Kilometerleistung gehören. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten, nämlich Verträge mit Kilometerabrechnung und solche mit Restwertabrechnung. Im ersten Fall wird eine gewisse Kilometerleistung vereinbart welche dann aber auch nicht überschritten werden sollte, da für jeden Mehr-Kilometer bezahlt werden muss. Hier ist es also wichtig im vornherein (!) eine realistische Schätzung des geplanten Nutzungsumfanges im Kopf zu haben. Wer sich dagegen für einen Vertrag mit Restwertabrechnung entscheidet, der trägt das Risiko, dass sich Marktwert und fixierter Restwert des Fahrzeugs zum Ende der Vertragslaufzeit auch tatsächlich decken. Für eine eventuelle Lücke zwischen Markt- und Restwert garantiert der Leasingnehmer. Dies lässt sich im Voraus nur sehr schwer abschätzen, da hier sowohl die allgemeine wirtschaftliche Lage als auch die aktuelle Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt eine wichtige Rolle spielen. Es soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass bei Restwertabrechnungsverträgen manche Angebote werbewirksam geschönt werden durch Einbeziehung einer hohen Sonderzahlung und eines oft unrealistisch hohen Restwertes. Dies senkt natürlich die monatlichen Leasingraten, die böse Überraschung kommt jedoch oft erst zum Schluss. Hier gilt also, dass ein Vergleich verschiedener Angebote mit gleicher Laufzeit alle (!) Vertragskomponenten beinhalten muss.

Die Risiken beim Abschluss eines Leasingvertrages liegen in Anbetracht der gemachten Ausführungen indes auf der Hand: Beim Restwertmodell ist wie angemerkt die mögliche Differenz zwischen Rest- und Marktwert zu beachten, bei beiden Vertragsformen ist die Möglichkeit eines Totalschadens oder Diebstahls einzukalkulieren. Denn dann muss der Leasingvertrag vorzeitig abgerechnet werden. Hier kann nun eine Lücke, im Englischen "Gap", zwischen dem Zeitwert, den die Vollkasko-Versicherung bezahlt, und der Forderung des Leasinggebers entstehen. Falls möglich sollte eine entsprechende "Gap-Vereinbarung" in den Vertrag eingeschlossen bzw. alternativ eine spezielle Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Gar nicht selten kommt es auch vor dass der Leasingnehmer Probleme mit der Bezahlung der monatlichen Leasingraten bekommt, Arbeitslosigkeit ist in diesem Zusammenhang sicherlich der häufigste Beweggrund. Diesem Risiko kann Rechnung getragen werden durch Abschluss einer Leasingratenversicherung, zusätzlich bietet sich zum Schutz für die Angehörigen beim Tod des Leasingnehmers eine spezielle Restschuldversicherung an.

 

 

Immobilienfinanzierung von traditionell bis innovativ

Mehr als jeder zweite Deutsche träumt vom Eigenheim...

Der Traum vom eigenen Haus hat auch in heutiger Zeit noch einen ganz besonderen Stellenwert. Auch wenn damit althergebrachte Vorurteile bestätigt werden und das Bild des "typischen Deutschen" untermauert wird: Statistiken zufolge wünscht sich weit mehr als jeder zweite Deutsche ein eigenes Heim. Dieser Wunsch ist auch durchaus berechtigt. Schließlich spart man sich so die unnötigen Mietzahlungen, sorgt für das Alter und die Rente vor und kann vor allem innerhalb der "eigenen vier Wände" tun und lassen, was man wirklich möchte.

Von wenigen Glücklichen abgesehen heißt es für fast alle Hausbau-Interessenten sich um die Art und Weise der Finanzierung wie Baugeld online Gedanken zu machen. Hausfinanzierungen gibt es mittlerweile an allen Ecken und Enden. Sowohl online als auch offline stehen dem Interessenten zahlreiche Varianten und Finanzierungsansätze offen. Die Angebote sind vielfältig und man sollte hier sehr genau vergleichen und möglichst viele Angebote einholen, um sich am Ende für die wirklich günstigste Lösung entscheiden zu können. Die Möglichkeiten reichen von klassischen Annuitätendarlehen über Tilgungsaussetzungsdarlehen bis hin zu innovativen, aber auch durchaus Risiko behafteten Varianten und Finanzierungsansätzen wie Fremdwährungskrediten.

 

Hausbaufinanzierung

 

Annuitätendarlehen und Tilgungsaussetzungsdarlehen als Grundformen der Immobilienfinanzierung

Auf dem Weg zur eigenen Immobilie an erster Stelle steht eine umfassende persönliche Finanzierungsplanung. In diesem Zusammenhang ist es unerlässlich, dass der Betroffene sich darüber im Klaren ist was er sich leisten kann und was nicht(!). Es empfiehlt sich - diesen Gedankengang sollte man verinnerlichen - anhand des Machbaren ein passendes Objekt zu suchen und nicht anhand des Traumobjekts eine Finanzierung aufstellen zu wollen. Man sollte sich in jedem Falle nicht alleine auf die Berechnung der Bank verlassen, da die Qualität der einen oder anderen Finanzierungsberatung leider mehr als zu wünschen übrig lässt. Eigene Provisionsinteressen stehen sinnvollen Finanzierungslösungen gar nicht so selten entgegen. Die Eckpfeiler der persönlichen Finanzierungsplanung stellen dabei das zur Verfügung stehende Eigenkapital und die Belastungsgrenze durch Aufnahme von Fremdmitteln dar. In einem zweiten Schritt werden dann die Gesamtkosten des Vorhabens berechnet und mit den eigenen Finanzierungsmöglichkeiten abgeglichen. Nie vergessen sollte man, dass sich persönliche Lebensumstände ändern können und dementsprechend eine Planung von heute sehr schnell hinfällig sein kann.

Wer sich für eine günstige Immobilien-Finanzierung interessiert, der wird feststellen, dass es zahlreiche sehr unterschiedliche Möglichkeiten gibt, eine Immobilie zu finanzieren. Die Palette der Finanzierungsvarianten ist dabei fast so groß wie die Anzahl der verwendeten Fachausdrücke. Sehr häufig werden Immobilienfinanzierungen als Annuitätendarlehen angeboten. Die Eigenheit eines Annuitätendarlehens besteht darin, dass die Kreditraten während der gesamten Darlehenslaufzeit konstant bleiben. Als Annuität wird die Summe aus Tilgung und Zins bezeichnet. Diese Finanzierungsform hat für den Kreditnehmer den unbestreitbaren Vorteil, dass die Belastung jeden Monat gleich bleibt und damit sehr gut planbar ist.

Oft von Versicherungsunternehmen angeboten wird eine Immobilienfinanzierung über sog. Tilgungsaussetzungsdarlehen. Hier wird für den aufzunehmenden Kredit als Tilgungsinstrument eine Kapital bildende Lebensversicherung eingesetzt. Zum Ende der Kreditlaufzeit (oder sobald genügend Kapital gebildet ist) kann die Rückzahlung des Darlehens erfolgen. Der Kreditnehmer muss bei dieser Variante also jeden Monat anstatt der Kreditraten die fälligen Versicherungsbeiträge begleichen. Ob diese Form der Finanzierung sinnvoll ist muss im Einzelfall geprüft werden, zumal Tilgungsaussetzungsdarlehen eine recht gute Bonität erfordern.

 

Baufinanzierungen über Fremdwährungskredite

Eine interessante Alternative besonders im Bereich der Finanzierung von Immobilien stellen sog. Fremdwährungsdarlehen dar. Diese Kreditsonderform ist in Deutschland - Ausnahmen bestätigen die Regel - noch relativ unbekannt, in anderen Ländern (beispielsweise Österreich) sind Fremdwährungskredite aber bereits sehr verbreitet.

Eine Fremdwährungsfinanzierung zeichnet sich dadurch aus, dass die Kreditaufnahme in ausländischer Währung erfolgt. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich in diesem Zusammenhang Schweizer Franken und Japanische Yen. Nominale Zinssätze von 3% und weniger lassen den Traum vom günstigen Hypothekenkredit in greifbare Nähe rücken, auch die Vereinbarung einer höheren Tilgungsrate erscheint relativ unproblematisch. Wer sich für diese Finanzierungsform entscheidet, erhält den Kreditbetrag in der entsprechenden Währung ausbezahlt, auch die Darlehensrückzahlung erfolgt in der Fremdwährung. Dem Kreditnehmer bleibt in den meisten Fällen das Wechselkursrisiko, da die Verpflichtung in der Regel auf Euro lautet.

Die Beliebtheit dieser Darlehenssonderform ist primär im niedrigen Zinssatz in den entsprechenden Ländern - beispielsweise Schweiz und Japan - zu sehen. Fremdwährungsfinanzierungen stellen jedoch immer eine Form der Währungsspekulation dar. Wie sich leicht nachvollziehen lässt führen steigende Wechselkurse zu einer Verteuerung des Darlehens, sinkende Kurse zu einer Verbilligung. Die Hauptschwierigkeit für deutsche Kreditnehmer besteht meist darin, den ausländischen Kreditmarkt entsprechend einschätzen zu können.

In der Praxis recht häufig anzutreffen ist eine Kombination mit Lebensversicherungen oder Investmentfonds. Zum ohnehin recht großen Währungsrisiko kommt somit noch ein nicht zu unterschätzendes Renditerisiko dazu. Nicht zu vernachlässigen sind zu leistende Provisionszahlungen und Bearbeitungsgebühren, da in aller Regel Kreditvermittler als Bindeglied zwischen Bank und Darlehensnehmer geschaltet sind. Schließlich zu erwähnen sind auch die Umrechnungsgebühren und die Immobilienwertgutachten-Kosten. All diese Faktoren führen zu einer teils erheblichen Verteuerung des effektiven Jahreszinssatzes von Fremdwährungsfinanzierungen. Ergänzend ist anzumerken, dass für die Aufnahme eines Fremdwährungskredites äußerst hohe Anforderungen an die Kreditwürdigkeit des Antragstellers gestellt werden. Ein Fremdwährungskredit ist also nur bei erstklassiger Bonität eine wirkliche Finanzierungsalternative.

 

KfW Darlehen - Zinsvergünstigte Fördermittel für die Immobilienfinanzierung

Oft hört man im Zusammenhang mit Förderungsmöglichkeiten für die Finanzierung von Eigentum das Stichwort KfW-Kredit. Die Abkürzung KfW steht für Kreditanstalt für Wiederaufbau - dieses Unternehmen offeriert einige sehr interessante Förderungsoptionen. Unter gewissen Voraussetzungen kann man mit einem zinsvergünstigten Darlehen der KfW im Vergleich zu "normalen" Baufinanzierungen einiges an Zinskosten einsparen. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem seit langem bewährten Wohneigentumsprogramm zu.

Das Besondere an dieser Art der Finanzierungsförderung ist die Tatsache, dass der Interessent die entsprechenden Fördermittel im Sinne zinsverbilligter Darlehen nicht direkt bei der KfW beantragt, sondern beispielsweise im Rahmen der Gesamtfinanzierung bei anderen Bankinstituten und Finanzierungsanbietern. Wer an einer KfW-Förderung Interesse hat, sollte sich deshalb im vornherein bei seiner Bank informieren, ob die gewählten Förderprogramme unterstützt werden.

Bei dem bereits erwähnten Wohneigentumsprogramm zur Förderung selbst genutzten Wohneigentums sind folgende Höchstgrenzen zu beachten: Maximal 30% des Darlehensgesamtbetrags und nicht mehr als 100 000 Euro sind möglich. Beantragen kann das Darlehen im Prinzip jeder künftige Eigenheimbesitzer. Eine fünf bis zehnjährige Zinsbindung ist obligat.

Ein neues KfW-Programm ist der Förderung von Fotovoltaik-Anlagen gewidmet. Der Einbau bzw. die Erweiterung dieser innovativen Technik wird mit bis zu 100% (50.000 Euro) unterstützt. Eine Förderung ist sowohl für private als auch für gewerbliche Antragsteller sowie auch für Landwirte möglich. Unterstützt durch ein weiteres Programm wird die Modernisierung eines Hauses. Mieter und Eigenheimbesitzer können für den Fall einer allgemeinen Modernisierung die Standard-Variante der KfW nutzen. Die sog. Öko-Plus-Variante ist dann die richtige Wahl, wenn es um Investitionen im Heizungs- oder Wärmeschutzbereich geht.

Es gibt also durchaus einige interessante Optionen, bei der Immobilienfinanzierung viel Geld zu sparen. Wie bereits angemerkt empfiehlt es sich in jedem Falle entsprechende Informationen frühzeitig einzuholen, da nicht alle Banken alle Fördermöglichkeiten im Angebot haben.

 

Immobilie im Rohbau

Bildquellenangabe: s.media / pixelio.de

 

 

Innenfinanzierung, Außenfinanzierung und noch mehr Finanzierungsformen...

Der Finanzierungsbegriff stammt der ursprünglichen Bedeutung nach aus dem Unternehmensbereich (anfänglich sogar nur die Kapitalbeschaffung durch Ausgabe von Wertpapieren bezeichnend, später bis hin zur umfassenden Kapitalversorgung eines Unternehmens gebraucht), ist heute aber auch im Bereich der privaten Kapitalbeschaffung zuhause. Aus diesem Grunde kann es sicherlich nicht schaden wenn man über die wichtigsten Fachbegriffe und Einteilungsmöglichkeiten informiert ist.

 

Innenfinanzierung

Wenn von Innenfinanzierung gesprochen wird, so basiert dieser Finanzierungsansatz auf der Einbehaltung vergangener Gewinne. Für die Inanspruchnahme dieser Variante muss zum ersten ein Zufluss liquider Mittel aus dem innerbetrieblichen Leistungsprozess vorhanden sein und zum anderen dürfen diesen Zuflüssen keine zahlungswirksamen Auszahlungen gegenüberstehen. Ein guter Maßstab um das Innenfinanzierungspotenzial eines Unternehmens zu beurteilen ist der Cash-Flow. Der Bereich der Innenfinanzierung wird unterteilt in Selbstfinanzierung, Finanzierung aus Rückstellungszuführungen und Abschreibungen sowie Umschichtung und Umfinanzierung.

 

Selbstfinanzierung

Wenn Gewinne bzw. liquide Mittel für spätere Investitionen im Unternehmen einbehalten werden so spricht man von Selbstfinanzierung. Offene Selbstfinanzierungen basieren auf Unternehmensentscheidungen bzgl. der Gewinnthesaurierung, wobei hier die Dividenden- bzw. Entnahmepolitik der entscheidende Einflussfaktor ist. Stille Selbstfinanzierungen erfolgen dagegen über die Bildung stiller Reserven. Aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen besitzen Unternehmen die Option ihren Gewinnausweis durch eine Aktiva-Unterbewertung bzw. Passiva-Überbewertung zu vermindern, wodurch im Unternehmen gebundenes Kapital entsteht. Eine Besteuerung dieser stiller Reserven erfolgt erst zum Auflösungszeitpunkt, weshalb für das betroffene Unternehmen ein Steuerstundungseffekt und damit eine weitere Liquiditätsentlastung erreicht wird.

Bei der ersten Variante der offenen Selbstfinanzierung erfolgt eine teilweise oder vollständige Einbehaltung ausgewiesener Gewinne. Im Falle einer vollständigen Zurückhaltung verzichten die Gesellschafter auf ihren Gewinnanteil, bei Kapitalgesellschaften ist dagegen nur eine teilweise Einbehaltung möglich. Eine Steuersparmöglichkeit entsteht - in Abhängigkeit vom nationalen Steuersystem - bei gleichzeitiger Gewinnausschüttung und Kapitalerhöhung um den Betrag des Gewinns. In diesem Zusammenhang wird auch oft von der "Schütt-aus-hol-zurück-Methode" gesprochen.

Die stille (manchmal auch verdeckte) Selbstfinanzierung ist wiederum in zwei Formen möglich: Die erste Variante basiert auf der Anwendung zwingender Gewinnermittlungsvorschriften wie beispielsweise Abschreibungen oder Rückstellungen, die zweite auf dem Ausnutzen bilanztechnischer Besonderheiten. Stille Reserven sind grundsätzlich Ergebnis der geschickten Anwendung von Bewertungs- und Bilanzierungswahlrechten, nicht immer ist das Vorsichtsprinzip entscheidender Beweggrund. Möglichkeiten zur Bildung stiller Reserven sind die Überbewertung von Passiva, die Unterbewertung von Aktiva, die Nichtaktivierung bestehender Vermögenswerte auf Basis der Ausnutzung der Bilanzierungswahlrechte, ein zu niedriger Ansatz von Vermögensgegenständen über die Verwendung hoher Abschreibungssätze oder evtl. auch Sonderabschreibungen sowie das Unterlassen von Zuschreibungen beispielsweise durch Verwenden einer Obergrenze für Anschaffungskosten/Herstellungskosten in der Bilanz.

Die Vorteile dieser Finanzierungsart sind primär in der Steuersparmöglichkeit zu sehen, welche wiederum zu einer höheren Krisenfestigkeit führt. Diese kann aufgrund ausbleibender Zinszahlungen zu einer risikoreicheren Unternehmensstrategie genutzt werden. Dem gegenüber zu stellen ist der Verlust aufgrund der Nichtanlage der Reserven am Markt.

 

Finanzierung aus Rückstellungszuführungen und Abschreibungen

Was die Wirkungsweise von langfristigen Rückstellungen und Abschreibungszuflüssen für die Finanzierung anbetrifft ist zunächst auf folgendes hinzuweisen: In der Kapitalflussrechnung wirken die beiden genannten Posten als "Zufluss" flüssiger Mittel. Die hängt jedoch damit zusammen, dass sie das Ergebnis nach Steuern als Startgröße der Kapitalflussrechnung gemindert haben. Aufgrund der Tatsache, dass die Aufwendungen in keinem Zusammenhang mit dem Abfluss flüssiger Mittel stehen erfolgt eine Korrektur des Ergebnisses nach Steuern indem beide Posten wieder zurückaddiert werden.

Werden in einem Unternehmen Rückstellungen gebildet so werden diese finanziellen Mittel im Unternehmen gebunden, was wiederum zu einer Minderung des Jahresüberschusses führt. Aufgrund dieser Kapitalbindung stehen dann weniger Mittel für Ausschüttungen zur Verfügung (Abfluss finanzieller Mittel). Von grundlegender Bedeutung ist dabei der zeitliche Horizont der Rückstellungen da ein Finanzierungseffekt nur bei entsprechend langfristigen Positionen vorhanden ist. In diesem Zusammenhang wird dann auch oft von innerbetrieblichen Fremdfinanzierungen gesprochen. In der Praxis von großer Bedeutung sind insbesondere Pensionsrückstellungen da diese eine besonders langfristige Ausrichtung aufweisen. Besonders zum Zeitpunkt von Neuzusagen sind Pensionsrückstellungen beinahe als Eigenkapital anzusehen, nichtsdestotrotz werden sie insbesondere von Analysten und Unternehmensratern als Fremdkapital behandelt.

Wenn von Finanzierung aus Abschreibungsrückflüssen die Rede ist so basiert diese auf ersparten Auszahlungen. Diese kommen wiederum dadurch zustande, dass der Kauf des betreffenden Investitionsgutes und eventuell auch ein damit verbundener Mittelabfluss bereits vor der aktuellen Rechnungsperiode erfolgt ist. Um einen Finanzierungseffekt zu erkennen muss der Gegenwert der Abschreibung dem Unternehmen zugeflossen sein. Ein Kapitalfreisetzungseffekt tritt dann ein wenn die zurückfließenden Finanzmittel nicht zur Beschaffung eines Ersatzgutes benötigt werden. Dem gegenüber steht der Kapazitätserweiterungseffekt, der dann eintritt wenn die frei werdenden Gelder sofort wieder in ein Anlagegut des gleichen Typs und gleicher Anschaffungskosten investiert werden.

Im Zusammenhang mit dem Kapitalfreisetzungseffekt und dem Kapazitätserweiterungseffekt fällt auch oft das Stichwort vom Lohmann-Ruchti-Effekt, manchmal auch als Marx-Engels-Effekt bezeichnet (erstmals findet eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Phänomen in "Das Kapital" von Karl Marx und Friedrich Engels statt). Vereinfacht gesagt besagt der Lohmann-Ruchti-Effekt (der Name hat sich trotz der rechtmäßigen kommunistischen Urväter durchgesetzt), dass Teile des Anlagevermögens sich unter der Prämisse, dass die ihnen jeweils zugeordneten Abschreibungen vom Markt über den Verkaufspreis zurückgeholt werden kann, sich selbst finanzieren.

 

Umschichtung und Umfinanzierung

Auch im Bereich der privaten Vermögensverteilung durchaus gebräuchlich sind die beiden Begriffe der Umschichtung und Umfinanzierung. Im Unternehmensbereich werden sie der Innenfinanzierung zugeordnet, es findet in beiden Fällen eine strukturierte Umverteilung statt.

Von Umschichtungen im Vermögensbereich wird gesprochen, wenn Vermögenswerte (egal ob materieller oder auch immaterieller Form) in liquide Äquivalente überführt werden. Gebräuchlich und als synonym anzusehen ist in diesem Zusammenhang auch der Begriff der Substitutionsfinanzierung. Derartige Umschichtungen erfolgen in der Praxis primär durch den eigentlichen Umsatzprozess. Der Begriff wird auch in anderen Bedeutungszusammenhängen verwendet, sehr verbreitet ist er beispielsweise im Zusammenhang mit Geldanlagen und Wertpapier-Portfolios.

Ebenfalls in mehreren Bereichen gebräuchlich ist der Umfinanzierungsbegriff. Bei Unternehmen versteht man hierunter die Umschichtung von Positionen der Vermögens- oder auch Kapitalseite, wobei es zu keiner Veränderung der zur Verfügung stehenden Mittel kommt. Damit handelt es sich bei einer Umfinanzierung nicht um eine Bilanzverlängerung, sondern lediglich um einen klassischen Passivtausch. Der Finanzierungseffekt tritt nur ein bei einem tatsächlichen Kapitalzufuhr oder auch -abfluss, im Gegensatz hierzu stehen reine Passivtausche wie beispielsweise nominelle Kapitalerhöhungen. Als Beispiele für Umfinanzierungen seien die Substitution von Fremd- durch Eigenkapital auf dem Wege einer Kapitalerhöhung und einer gleichzeitigen Darlehenstilgung und die Substitution von Eigen- durch Fremdkapital über die Herabsetzung des Unternehmenskapitals und eine gleichzeitige Aufnahme eines Gesellschafterdarlehens angeführt. Große Praxisbedeutung haben Umfinanzierungsmaßnahmen insbesondere im Bereich der Unternehmenssanierung. Bei drohender Zahlungsunfähigkeit wird versucht kurzfristige in langfristige Verbindlichkeiten umzuschulden wobei natürlich auch hier Zinsen gezahlt werden müssen und ein derartiger Schritt nur dann Sinn macht wenn entsprechende Substanz im Unternehmen vorhanden ist.

Bei natürlichen Personen wird anstatt von Umfinanzierung auch oft von Umschuldung gesprochen wobei beide Begriffe als synonym verwendet werden. Ähnlich wie bei einem vom Konkurs bedrohten Unternehmen ist der Beweggrund für eine derartige Umschuldung meist ein sich auftürmender Schuldenberg. In aller Regel wird ebenfalls versucht zahlreiche Altverbindlichkeiten in ein günstigeres Gesamtdarlehen umzuschichten. Ob dies allerdings Sinn macht hängt primär von der Summe der Schulden sowie von der wirtschaftlichen Gesamtsituation des Betroffenen ab, unter Umständen kann eine private Insolvenz auch die sinnvollere Lösung sein.

 

Außenfinanzierung

Wesen kennzeichnend für Außenfinanzierungsvorgänge ist die Tatsache, dass die Mittelzuführung von außen erfolgt und nicht aus dem Leistungserstellungsprozess des Unternehmens. Bei der klassischen Zuführung von Eigenkapital durch den Eigentümer bzw. die Aktionäre über Einlagen spricht man von Eigenfinanzierung beziehungsweise Beteiligungsfinanzierung. Erfolgt die Finanzierung über die Aufnahme von Darlehen (Fremdkapital), so handelt es sich um eine Fremdfinanzierung. Sonderformen im Bereich der Außenfinanzierung stellen Leasing, Factoring, Mezzanine-Kapital sowie forderungsbesicherte Wertpapiere dar.

 

Eigenfinanzierung

Gewissermaßen ein Zwitterdasein zwischen den beiden Teilbereichen der Innen- und Außenfinanzierung kommt der Eigenfinanzierung zu. Wesen kennzeichnend für diese Finanzierungsform ist zunächst die Zuführung von zusätzlichem Eigenkapital durch die Anteilseigner (Eigentümer) des Unternehmens. Gleichbedeutend mit dem Eigenfinanzierungsbegriff verwendet werden die Termini Beteiligungsfinanzierung und Einlagenfinanzierung. Eine Eigenkapitalzuführung kann zum einen durch Erhöhung der Einlagen vollzogen werden und zum anderen durch Aufnahme neuer Gesellschafter. Die Zwitterfunktion der Eigenfinanzierung zeigt sich im Verhältnis zur Selbstfinanzierung, hier kommt allerdings das Kapital direkt aus dem Unternehmensprozess, weshalb die Selbstfinanzierung ein Teil der Innenfinanzierung ist.

Was die Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung anbetrifft ist zwischen emissionsfähigen und nicht-emissionsfähigen Unternehmen zu unterscheiden. Emissionsfähige Unternehmen wie beispielsweise Aktiengesellschaften oder auch KGaAs können ihren Kapitalbedarf durch die Ausgabe neuer Anteilsscheine decken während nicht emissionsfähige Gesellschaften wie offene Handelsgesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Kommanditgesellschaften, Genossenschaften etc. nicht die Möglichkeit haben, Wertpapiere auszugeben und so hohe Eigenkapitalbeträge aufzubringen. Der Nachteil für den Anleger besteht in der geringen Fungibilität der Anteile, was wiederum eine längerfristige Bindung mit sich bringt.

Nicht-emissionsfähige Unternehmen müssen sich dadurch behelfen, dass die momentanen Gesellschafter entweder neues Kapital einschießen (in aller Regel ist dies aufgrund limitierter Möglichkeiten natürlich nur innerhalb gewisser Grenzen möglich) oder einen neuen Gesellschafter aufnehmen. Für den Fall, dass die Aufnahme eines neuen Gesellschafters beschlossen wird ist die Änderung der Stimmrechtsanteile zu beachten.

Wie einfach es für ein Unternehmen ist an neues Kapital zu gelangen hängt indes primär von der Haftungsform und den damit verbundenen gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Der einfachste Fall wäre in diesem Zusammenhang sicherlich die Hinzunahme eines neuen Kommanditisten, deutlich aufwändiger gestaltet sich hingegen schon die Integration eines neuen Gesellschafters bei der GmbH.

 

Fremdfinanzierung

Grundlegende Bedeutung für den Wirtschaftskreislauf gebührt dem Bereich der Fremdfinanzierung. Hierunter fallen grundsätzlich alle Kapitalflüsse von außen, aufgrund derer dem Unternehmen Fremdkapital zur Verfügung gestellt wird. In den allermeisten Fällen sind für diese Kapitalflüsse Darlehen und Kredite verantwortlich, das Kapital fließt also vom Darlehensgeber zum Unternehmen. Für die Überlassung des Kapitals bei gleichzeitigem Fehlen eines Mitspracherechts bzgl. Mittelverwendung bzw. Unternehmensführung sowie Gewinn-/Verlustbeteiligung auf Seiten des Kapitalgebers verlangt dieser eine Gegenleistung in Form von Kreditzinsen.

Dieser Kreditzins setzt sich im Unternehmensbereich (mittlerweile ist dies auch bei Privatkrediten zunehmend der Fall) aus zwei verschiedenen Komponenten zusammen. Dies ist zum ersten der für alle Kreditnehmer gleiche risikolose Marktzins und zum zweiten ein an der Risikostruktur des entsprechenden Unternehmens ausgerichteter Risikozuschlag. Dieser Aufschlag orientiert sich am geschätzten Risiko des gesamten Unternehmensumfeldes sowie am Umfang verfügbarer Sicherheiten. Es versteht sich von selbst, dass der Darlehensnehmer auch im Verlustfall den Kredit zurückzuzahlen hat. Für den Fall dass die Darlehenstilgung nicht möglich ist stehen die eingebrachten Sicherheitsleistungen zur Verfügung aus welchen der Darlehensgeber seine Forderungen befriedigen kann.

Im Bereich der Fremdfinanzierung wird gängigerweise eine Klassifizierung der Kredite über den Zeithorizont vorgenommen. Zu den langfristige Kreditfinanzierungsvarianten zählen Darlehen (in aller Regel wird der Begriff synonym mit mit dem Terminus Kredit verwendet, es gibt allerdings auch Sachdarlehen), Obligationen (Schuldverschreibungen, verzinsliche Wertpapiere), Wandelanleihen (verzinsliches Wertpapier mit der Option zum Umtausch in Aktien), Optionsanleihen (Kombination aus Forderung und Bezugsrecht auf Aktien) und Schuldscheindarlehen (nicht börsenfähige Verbriefung in Form einer Urkunde).

Im kurzfristigen Fremdfinanzierungsbereich sind als Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung Lieferantenkredite (nähere Infos), Kundenkredite (geleistete Anzahlungen, Vorauszahlungen oder Abschlagszahlungen eines Kunden), Kontokorrentkredite (nähere Infos), Wechsel (Urkunde mit der Verbriefung einer unbedingten Zahlungsanweisung des Ausstellers an den Bezogenen, an ihn oder einen Dritten zu einem festgelegten Zeitpunkt eine bestimmte Geldsumme zu zahlen), Diskontkredite (vorzeitige Diskontierung eines Wechsels), Lombardkredite (nähere Infos), Rembourskredite (Kredit im Außenhandelsgeschäft, Akzeptanz einer Tratte des Exporteurs durch die Rembourdsbank) sowie Avalkredite (nähere Infos) zu nennen.

 

Leasing, Factoring, Mezzanine-Kapital sowie forderungsbesicherte Wertpapiere

Neben den beiden Hauptformen existieren im Segment der Außenfinanzierung einige Sonderformen von denen die wichtigsten an dieser Stelle kurz skizziert werden sollen. Wenn von Leasing gesprochen wird, so wird hiermit eine Finanzierungsalternative bezeichnet, bei welcher der Leasinggeber dem Leasingnehmer ein Leasinggut (Mobilien wie Immobilien möglich) gegen Zahlung eines vereinbarten Entgelts (Leasingrate) zur Nutzung überlässt. Grundsätzlich zu unterscheiden ist direktes (Leasinggeber ist auch der Hersteller des Leasinggegenstandes) und indirektes Leasing (Leasinggeber ist ein Finanzinstitut). Inwieweit Leasingverträge gegenüber klassischen Finanzierungsansätzen die günstigere Alternative darstellen muss am Einzelfall geprüft werden, da die Leasingrate Herstellungs- und Finanzierungskosten sowie Versicherung und Gewinnaufschlag umfassen muss.

Um eine Form des Outsourcing handelt es sich beim Factoring. Die Vorgehensweise sieht dabei so aus, dass das Unternehmen seinen Forderungsbestand (oder auch nur einen Teil davon) an eine Factoring-Gesellschaft verkauft. Das Unternehmen erhält hierfür sofortige Liquidität zur Verfügung gestellt, meist erfolgt eine 90%ige Bevorschussung. Die Begleichung der restlichen 10 Prozent findet bei tatsächlichem Forderungsausgleich oder bei Uneintreibbarkeit der Forderung statt. Die Factoring-Gesellschaft wird hierbei tatsächlicher Forderungsinhaber und trägt damit auch das Ausfallrisiko, im Fachjargon wird in diesem Zusammenhang auch von „true sale“ gesprochen. Was die Klassifizierung der verschiedenen Factoring-Formen anbetrifft so ist zunächst die Unterteilung in "Inhouse-Verfahren" und "Full-Service-Verfahren" anzuführen. "Inhouse" bedeutet dass der Forderungsverkäufer die Debitorenbuchhaltung selbst weiterführt, bei "Full Service" übernimmt dies der Factor. Bezüglich der Offenbarung gegenüber dem Kunden wird oft auch noch in stilles und offenes Factoring unterscheiden. Wie sich bereits erahnen lässt bedeutet "still", dass der Debitor nichts vom Forderungsverkauf erfährt während "offen" die Verkaufsanzeige an den Kunden beinhaltet. Um einen Sonderfall handelt es sich beim Fälligkeitsfactoring ohne Finanzierungsfunktion. Hier sind die Forderungen zu 100 Prozent ausfallgesichert.

Um eine weitere Finanzierungssonderform handelt es sich beim Mezzanine-Kapital, einem Sammelbegriff für Mischformen zwischen Eigen- und Fremdkapital. Die klassische Form von Mezzanine-Finanzierungen sieht so aus, dass dem Unternehmen wirtschaftliches und / oder bilanzielles Eigenkapital zugeführt wird, dem Kapitalgeber hierfür aber keinerlei Stimmrechte oder sonstige Einflussnahmemöglichkeiten gewährt werden, auch Residualrechte sind ausgeschlossen. Verbreitete Beispiele für Mezzanine-Kapital mit Eigenkapitalcharakter sind Genussrechte, wertpapierverbriefte Genussscheine, stille Beteiligungen oder Wandel- und Optionsanleihen. Partiarische Darlehen nachrangigen Charakters oder Gesellschafterdarlehen haben hingegen Fremdkapitalcharakter und stellen in der Bilanz Verbindlichkeiten dar. Kapitalgeber sind in vielen Fällen Private Equity-Gesellschaften, Kreditbanken sowie spezilaisierte Mezzanine-Fonds, wobei sich die Kapitalgeber ihrerseits großteils über Fremdkapital refinanzieren bzw. es findet eine gebündelte Weiterreichung der Darlehen an Investoren statt. Im Vergleich zu Aktienkapital sind Mezzanine-Finanzierungen wesentlich flexibler da die gesetzlichen Vorschriften weniger streng sind. Dies betrifft sowohl die Laufzeit der Finanzierung (meist 7 bis 10 Jahre), die Möglichkeiten der Finanzierungskündigung, die Regelungen bezüglich Verzinsung, Gewinn und Verlust als auch die Rückzahlungsmodalitäten.

Ein Factoring-Spezialfall sind forderungsbesicherte Wertpapiere (im englischen Original wird von "asset-backed security" gesprochen). Der Unterschied besteht darin, dass der Forderungskäufer keine Factoring-Gesellschaft ist, sondern eine speziell zu diesem Zweck etablierte Ankaufsgesellschaft. Diese Ankaufsgesellschaft verbrieft die Forderungen als "Commercial Papers" und platziert sie am Kapitalmarkt, um dort institutionelle Anleger als Käufer zu finden. Zur Verringerung des Ausfallrisikos für den Anleger erfolgt eine umfassende Absicherung des Underlyings. Der englische Fachbegriff hierfür lautet "credit enhancement", realisiert wird eine derartige Absicherung beispielsweise durch Warenkreditversicherungen oder durch Fälligkeitsfactoring (siehe oben). Der Vorteil forderungsbesicherter Wertpapiere im Vergleich zu klassischem Factoring ist in der günstigeren Kostenstruktur zu sehen. Allerdings ist anzumerken, dass diese Variante nur für größere Unternehmen in Frage kommt wenngleich mittlerweile auch Lösungen für mittelständische Unternehmen angeboten werden welche ihre Forderungen in einem Pool zusammenfassen und gemeinsam "vermarkten".

 

 

Wegweiser in die Zukunft

Bildquellenangabe: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

 



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